Elektrische Zigarette und wie sie funktioniert

Einfach und verständlich erklärt: so funktioniert die elektrische Zigarette, Bestandteile der elektronischen Zigarette, Infos über Akkus, Liquids, Atomizer, jede Menge Bilder.

Weil elektrische Zigaretten oftmals wie normale Tabakzigaretten aussehen, die Erzeugung des Dampfes aber mit Hilfe elektrischer Spannung und einer ausgefeilten Regelelektronik erfolgt, kann man sie auch als elektrische Zigarette, eZigarette oder elektronische Zigarette bezeichnen. Allerdings bezieht sich das Wort „Zigarette“ eher auf die Optik und den Geschmack. Denn ansonsten hat eine elektronische Zigarette wenig gemeinsam mit einer herkömmlichen Tabakzigarette. Wie sie funktioniert, wie sie aufgebaut ist und welche Vorteile das für Sie mit sich bringt, haben wir –hoffentlich verständlich und anschaulich- für Sie in den folgenden Abschnitten aufbereitet.


Woher kommt die Bezeichnung "elektrische Zigarette"?

Auf den ersten Blick kann man eine eZigarette wie die Vitarette X10 kaum von einer herkömmlichen Tabakzigarette unterscheiden. Fast dieselbe Größe, dieselbe Form und auch das Aussehen. Aber in unseren elektrischen Zigaretten steckt eine Menge Technik und Elektronik. Und Sie funktionieren ohne die Verbrennung von Tabak und ohne Glut. Stattdessen erzeugt ein Mechanismus im Inneren der eZigarette einen nach Tabakrauch schmeckenden Dampf. Hierzu wird bei jedem Zug mit Hilfe elektrischer Spannung eine winzige Menge einer aromatischen Flüssigkeit erhitzt, verdampft, mit frischer Luft vermischt und in feinen Nebel umgewandelt. Weil unsere Vitaretten wie normale Tabakzigaretten aussehen, die Erzeugung des Dampfes aber mit Hilfe elektrischer Energie und einer ausgefeilten Regelelektronik erfolgt, kann man die Vitaretten auch als elektrische Zigaretten, elektronische Zigaretten oder Elektrozigaretten bezeichnen. Allerdings bezieht sich das Wort "Zigarette" eher auf die Optik und den Geschmack. Denn ansonsten hat eine elektronische Zigarette wenig gemeinsam mit einer herkömmlichen Tabakzigarette. Laut Wikipedia ist eine Zigarette "ein Tabakerzeugnis, das aus den fermentierten, getrockneten und feingeschnittenen Blättern der Tabak-Pflanze hergestellt wird, die in Papier gestopft oder gerollt werden." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zigarette)

Bei der elektrischen Zigarette hingegen wird auf die Verwendung von Tabak und Tabakinhaltsstoffen verzichtet. Der große Vorteil für die Nutzer: die gefährlichen Verbrennungsrückstände aus dem Tabak, die beim Rauchen herkömmlicher Zigaretten in den Körper gelangen, können bei elektrischen Zigaretten nicht entstehen.

Die Komponenten einer elektrischen Zigarette

Im nachfolgenden Beispiel zeigen wir Ihnen den Aufbau einer elektronischen Zigarette anhand des Modells Vitarette X10, einer kleinen, handlichen und doch sehr leistungsfähigen elektrischen Zigarette. Das Prinzip der Dampferzeugung ist bei allen Modellen im Wesentlichen vergleichbar. Zusammengebaut sieht man zunächst nur 2 wesentliche Bauteile einer elektronischen Zigarette: den Akku, das ist das vordere weiße Teil und das Aroma-Depot oder die sog. Cartridge, das ist das hintere Teil, das aussieht wie der Filter einer Zigarette. Wenn Sie ganz genau hinsehen, können Sie in der Mitte des goldenen Ringes zwischen Akku und Mundstück auch noch winzige Löcher entdecken. Das sind Lufteinlasskanäle, durch die frische Luft in der Elektrozigarette angesaugt wird.


Auseinander geschraubt sieht man im Inneren der elektronischen Zigarette die Verdampfereinheit, im Englischen auch "Atomizer" genannt. Schaut man in das Aroma-Depot hinein, entdeckt man auch noch eine kleine, mit Vliesstoff gefüllte Kammer, die die Aroma-Flüssigkeit aufnimmt, speichert und bei Bedarf abgibt.

Im zusammengesetzten Zustand taucht der aus hauchdünnen Edelstahlfäden gesponnene U-förmige Bügel der Verdampfereinheit einer Elektrozigarette in die im Vliesstoff gepeicherte Aroma-Flüssigkeit und leitet diese zur Vernebelung über ein aus hauchdünnen Edelstahlfäden gesponnenes Kapillarsystem in die Verdampfereinheit.

Alternativen mit Tanksystem

Statt einer Kammer mit Vliesstoff kann jedoch zum Speichern des Liquids auch ein Tank-Depot verwendet werden, so wie beispielsweise bei unserem Modell Vitarette XT. Der Unterschied besteht darin, dass das Liquid bei Tank-Modellen nicht vom Vliesstoff "festgehalten" und gespeichert wird, sondern sich in einem separaten kleinen "Tank" gespeichert wird.

Die Zuleitung des Liquids zum Atomizer funktioniert bei elektrischen Zigaretten mit Tanksystem nicht über das Edelstahl-Kapillarsystem, sondern über einen innen hohlen "Dorn" mit integriertem Docht. Der "Dorn" sticht durch eine Silikonmembran in den Tank hinein. Der im Inneren des Dorns befindliche Docht, ein aus vielen kleinen, hauchdünnen Fäden bestehendes schnurartiges Gewebe, leitet das Liquid in die Verdampfereinheit, auch Atomizer genannt.

Oscar prämierte Technik: die Verdampfereinheit (Atomizer)

Der Atomizer ist für die Erzeugung des Dampfes einer elektronischen Zigarette zuständig. Statt Tabak zu verbrennen wird beim "elektrischen Rauchen" eine winzige Menge einer aromatischen Flüssigkeit im Innern der Verdampfereinheit erhitzt, verdampft und in Verbindung mit der eingesaugten Luft in feinen Nebel umgewandelt.

Das bei der elektrischen Zigarette verwendete technische Prinzip wird übrigens auch bei professionellen Party-Nebelmaschinen und Filmproduktionen verwendet. Bis in die siebziger Jahre war die Produktion von künstlichem Nebel eher aufwändig und teuer. Doch der deutsche Erfinder Günther Schaidt entwickelte 1973 eine Nebelmaschine, die den Studios in Hollywood fortan die Erzeugung von nebeligen Kulissen am Set deutlich erleichtern sollte. Das Produkt fanden die Hollywood-Bosse so überzeugend, dass Schaidt für seine Erfindung später mit dem Technik-Oscar geehrt wurde.

So funktioniert die Dampferzeugung bei elektrischen Zigaretten mit Vliesstoff-Depot

Der für Sie sichtbare U-förmige Bügel am Ende des Atomizers taucht im zusammengesetzten Zustand in das mit der aromatischen Flüssigkeit, dem sogenannten Liquid oder Aroma-Fluid, getränkte Vliesdepot.

Der Bügel ist aus hauchdünnen Edelstahlfäden gesponnen. Das haarfeine Drahtgeflecht löst einen sogenannten "Kapillareffekt" aus. Dieser bewirkt, dass die Flüssigkeit langsam aus dem Aroma-Depot über den Bügel in das Innere der Verdampfereinheit fließt.

Diesen Vorgang können Sie mit dem Öl in einer Öllampe vergleichen, das aus dem Ölbehälter automatisch durch den ebenfalls aus feinen Fasern gesponnenen Docht bis zur Flamme fließt. Im Inneren des Atomizers weitet sich das Drahtgeflecht zu einem kleinen Körbchen aus. Der Bügel und das Körbchen umschließen einen winzigen "Heizkörper" aus Keramik. In diesem wiederum befindet sich eine nur etwa 2 Millimeter breite Heizwendel. Das ist ein spiralförmig aufgewickelter Draht, dessen beiden Enden über dünne Kabel und eine zwischengeschaltete Steuerungselektronik mit dem Plus- und Minuspol des Akkus verbunden sind.

Die Heizwendel hat große Ähnlichkeit mit dem Glühfaden in einem Glühbirnchen und funktioniert auch so ähnlich. Wenn Sie an der elektrischen Zigarette ziehen, setzt ein integrierter Mikroschalter den Stromfluss in Gang und die Heizwendel wird durch die elektrische Spannung erhitzt. Die Hitze wird über den kleinen Keramik-Heizkörper auch in das darüber gestülpte Drahtkörbchen abgeleitet, in dem sich das Liquid gesammelt hat und wärmt das darin gespeicherte Liquid leicht an.

Um die Dampferzeugung einer Elektrozigarette zu verstehen, muss man den Strom der eingesaugten Luft verfolgen. Diese fließt durch die seitlichen Lufteinlasslöcher (die vier winzigen Löcher in dem goldenen Ring zwischen Akku und Atomizer) von unten durch das mittige Loch des Atomizers in die durch einen Stahlzylinder abgeschirmte Vernebelungskammer. Nach oben kann sie nicht nach oben entweichen, weil die Kammer dort mit einer Silikonmanschette abgedichtet wurde.

Der einzig mögliche Weg verläuft durch weitere Lufteinlaßlöcher, die in dem Keramikheizkörper eingelassen sind, direkt in den Keramikkörper hinein. Hier strömt die Luft dann vorbei an der aufgeheizten Heizwendel und danach oben aus der Öffnung unter dem U-förmigen Bügel heraus, an der Vliesstoffkammer im Depot vorbei nach draußen. Dabei wird im Drahtgeflecht angesammeltes, angewärmtes Liquid vom Luftstrom mitgerissen. Anders, als man vermuten könnte, wird es nicht von der Heizwendel "gekocht" wie Wasser von einem Tauchsieder. Es strömt vielmehr im Luftsog in Form kleiner Mikrotröpfchen schnell an der Heizwendel vorbei mitten durch den Innenraum des Keramikheizkörpers. Die Innentemperatur in dem Keramikheizkörper ist so hoch, dass das Liquid aufgeheizt wird, ohne dabei zu verbrennen.

So funktioniert die Dampferzeugung bei elektrischen Zigaretten mit Tank-System

Bei elektrischen Zigaretten mit Tank-Systemen funktioniert die Dampferzeugung ein wenig anders, im wesentlichen aber vergleichbar. Ein im Atomizer befindlicher, innen hohler Dorn sticht durch eine Silikon-Membran in den mit Liquid gefüllten Tank. Die Silikon-Membran umschließt den Docht eng und fest, so dass kein Liquid austreten kann. Der einzige Weg für das Liquid führt durch den Dorn des Atomizers. Im Inneren dieses Dorns verläuft ein Docht-ähnlicher Strang aus sehr feinem Fasermaterial. Diese Microfasern leiten das Liquid aus dem Inneren des Tanksystems weiter in den Atomizer. Also wird auch bei Tanksystemen das Prinzip des Kapillareffekts ausgenutzt, nur eben nicht durch ein Drahlgeflecht erzeugt, sondern durch einen faserigen Docht.

Im Inneren des Atomizers funktioniert die Verdampfung wiederum so, wie bei den eZigaretten mit Vliesstoff-Depots auch.

Das Aufheizen überführt das Aroma-Fluid von seinem flüssigen in einen gasförmigen Zustand, es verdampft. Dadurch dehnt es sich in der Heizkammer aus, und wird beim Ziehen an der elektrischen Zigarette mit frischer Luft vermischt und nach außen transportiert (außen bedeutet in diesem Fall in den Mund). Dabei trifft der erwärmte Dampf auf die kältere Luft, kühlt wieder ab und kondensiert blitzartig zu Milliarden von mikroskopisch winzigen, kugelförmigen Nebel-Tröpfchen. Durch das darauf fallende Licht, das sich in diesen Tröpfchen bricht, sehen diese winzigen Tröpfchen aus wie Nebel oder Dampf.

Der so erzeugte Dampf einer Elektrozigarette ist wesentlich "sauberer" als Zigarettenrauch, denn er ist frei von Ruß- und Verbrennungsrückständen, also auch frei vom berüchtigten Teer (Kondensat) der optisch verwandten Tabakzigaretten.

Der Rauch von Tabak-Zigaretten enthält einen großen Anteil an Schweb- und Rußpartikeln. Hier bricht sich das Licht nicht in den feinen Tröpfchen, sondern auf den Asche- und Kondensatpartikeln. In einem einfachen Test können Sie das selbst ausprobieren: nehmen Sie ein sauberes, am besten weißes Stofftaschentuch zur Hand. Dann nehmen Sie einen normalen Zug an einer Tabakzigarette und blasen den Rauch mit angepressten Lippen direkt durch das weiße Tuch. Sie werden Ihren Augen kaum trauen.

Anschließend wiederholen Sie das Experiment, nur diesmal mit dem Dampf aus einer elektrischen Zigarette.

Die Verdampfereinheit ist ein empfindliches Bauteil, das "Herzstück" unserer elektronischen Zigaretten. Die Verdampfereinheit ist ein Gebrauchs- und Verschleißteil und fällt daher nicht unter die 2-jährige Gewährleistungszeit. Je nach Nutzungsintensität hält ein Atomizer etwa 3 bis 6 Monate lang. Bitte nutzen Sie für die Vitarette ausschließlich Original-Zubehör aus unserem Shop. Fremdteile, insbesondere selbst kreierte Aroma-Fluids können den Atomizer verkleben, beschädigen oder schlimmstenfalls zerstören.

So funktioniert das elektrische Rauchen



Mal richtig Dampf ablassen: so rauchen Sie die elektrische Zigarette

Um den Dampfvorgang zu starten, muss die elektrische Zigarette "eingeschaltet" und der Stromfluss in Gang gesetzt werden. Dazu müssen Sie keinen Knopf betätigen. Das Einschalten passiert automatisch, wenn Sie an der Vitarette ziehen. Wenn Sie den Zug beendet haben, schaltet sich die Vitarette automatisch wieder aus.
Bei der Vitarette P09 wird hierfür ein Unterdrucksensor verwendet. Dieser schaltet den Stromkreis frei, wenn durch das Ziehen an der Vitarette ein Unterdruck im Inneren entsteht.

Bei der Vitarette X10 hingegen wird ein akustischer Sensor verwendet, der "hört" wenn Sie an der X10 ziehen und sich dann einschaltet. Ähnliche akustische Sensoren gibt es übrigens im Nintendo DS, einem kleinen Taschen-Computerspiel.

Diese zwei unterschiedlichen Formen der An- und Ausschaltung des Verdampfungsvorgangs führen auch zu etwas unterschiedlichen "Rauchmethoden".

Nachfolgend beschreiben wir Ihnen, wie Sie die besten Resultate mit elektrischen Zigaretten erzielen. Lassen Sie sich aber nicht verrückt machen. Die meisten Umsteiger schaffen das völlig intuitiv ohne Anleitung und Üben. Die Anleitung kann aber für die wenigen Umsteiger hilfreich sein, bei denen es nicht direkt klappt.

So funktioniert die elektrische Zigarette mit Unterdrucksensor am besten

Die besten Ergebnisse und den ergiebigsten Rauch mit der P09, also der elektrischen Zigarette mit Unterdrucksensor, erzielen Sie, wenn Sie zu Beginn des Zuges etwas stärker aus dem Vakuum des Mundraumes ansaugen, damit der Schalter "anspringt". Wenn der Schalter erst einmal eingeschaltet wurde, dann können Sie den Zug mit ganz wenig Kraft und Anstrengung fortsetzen. Das machen Sie mit einem langen, gleichmäßigen, etwa 3 Sekunden andauernden sanften Zug aus dem Mundraum. Sammeln Sie den Dampf vor dem Inhalieren zunächst im Mund. Ziehen Sie nicht aus dem Hals oder aus der Lunge. Das Prinzip ist am ehesten vergleichbar mit dem Trinken aus einem Strohhalm. Für das kräftigere "Anziehen" stellen Sie sich vor, Sie müssten ganz ausgedurstet eine Cola mit einem dünneren Strohhalm trinken. Um den sanfteren Zug zu üben, reduzieren Sie die Kraft so, als würden Sie genüsslich und ganz langsam einen Longdrink trinken. Aus den Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass ca. 20% der Raucher sich zunächst schwer tun, genügend Dampf zu entwickeln. Das liegt daran, dass der Filter einer Tabakzigarette mehr "Zugkraft" erfordert als die elektrische P09. Daher ziehen einige der Umsteiger zu Beginn viel zu kräftig und auch zu kurz an der Vitarette P09. Eine gute Hilfe zum Erlernen der besten Technik ist das Beobachten vor einem Spiegel. Ziehen Sie an der P09 so, dass das Glutlicht vorne aufleutet und üben Sie dann, die "Zugkraft" soweit zu reduzieren, dass die LED vorne nicht erlischt. Wenn Sie das beherzigen und einen gleichmäßig langen Zug machen, lassen sich erstaunliche Dampfmengen mit der Vitarette P09 produzieren.

So funktioniert die elektrische Zigarette mit akustischem Sensor am Besten

Die besten Ergebnisse und den ergiebigsten Rauch mit der X10, also der elektrischen Zigarette mit akustischem Schalter, erzielen Sie, wenn Sie einen etwa 3 Sekunden andauernden sanften Zug aus dem Mundraum machen. Der Schalter springt in der Regel sehr schnell an, denn das Ziehen an der X10 verursacht an den kleinen Lufteinlässen ein leicht "schlürfendes" oder "zischendes" Geräusch, das von dem Sensor registriert wird. Auch bei der X10 gilt: machen Sie einen langen, gleichmäßigen Zug, etwa 3 Sekunden andauernden sanften Zug aus dem Mundraum. Sammeln Sie den Dampf vor dem Inhalieren zunächst im Mund. Ziehen Sie nicht aus dem Hals oder aus der Lunge. Um den sanften langen Zug zu üben, stellen Sie sich einfach vor, Sie würden genüsslich und ganz langsam einen tiefen Zug durch einen Strohhalm an einem Longdrink machen. Die X10 ist relativ unempfindlich gegenüber zu festen Zügen. Wichtig ist bei der X10 nur die Dauer des Zuges, wobei zu feste Züge zu weniger Dampf führen, als gleichmäßige, lange Züge. Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, lässt die Vitarette X10 ebenfalls mächtig Dampf ab. Eine Besonderheit der Elektrischen mit akustischem Sensor muss noch erwähnt werden: der Sensor ist geräuschempfindlich, wir referierten bereits darüber. Er hört gelegentlich aber auch Dinge, die nicht für seine "Ohren" bestimmt sind. Wenn Sie die die X10 bspw. lose in der Gesäßtasche tragen, hört der Sensor in Ihrer Hose bei Bewegung das Knistern des Stoffs und denkt, dass es jeden Moment losgeht. Das quittiert er freudig damit, dass er sich an und aus schaltet. Keine Angst: solange niemand zeitgleich an der X10 zieht, dampft es auch nicht aus Ihrer Hose. Allerdings will die Vitarette das Liquid schon mal erwärmen, was zu unangenehmen Überraschungen führen kann. So wunderte sich einer unserer Kunden beim Fahren mit dem Motorroller darüber, dass sein Hinterteil plötzlich ganz heiß wurde. Für den Transport einer elektrischen Zigarette mit akustischem Schalter empfehlen wir Ihnen daher unbedingt ein Transportetui! Erstens schonen Sie die empfindliche Technik, zweitens Ihr wahrscheinlich nicht minder empfindliches Hinterteil und schließlich auch die Laufzeit des Akkus.

Tintenstiftprinzip für den Geschmack: das Aroma-Depot (Cartridge)

Das Aroma-Fluid wird in einer winzigen, mit Vliesstoff gefüllten Kammer am Ende der elektrischen Zigarette gespeichert. Diese winzige Vliesstoff-Kammer ist eingebettet in das sog. "Aroma-Depot" oder auch "Cartridge" genannt. Das ist das Teil, das aussieht wie der Filter einer Tabakzigarette. Der Vliesstoff im Aroma-Depot nimmt die Aroma-Flüssigkeit auf und speichert sie so lange, bis sie benötigt wird, vergleichbar dem Prinzip der Farbe in einem Tintenstift, die nur da nn abgegeben wird, wenn man mit dem Filzstift schreibt. Die feinen Kapillaren der Verdampfereinheit (ein Drahtgeflecht aus hauchdünnen Edelstahlfasern) stehen in direktem Kontakt mit dem Aroma-Fluid im Aroma-Depot. Wenn Sie an der Vitarette ziehen, fließt Strom in die Verdampfereinheit und eine winzige Menge des über die Kapillaren transportierten Fluids wird im Verdampfer vernebelt. Die Aroma-Depots der Vitarette können mehrfach mit Aroma-Fluid nachgefüllt werden. Allerd ings lässt die Aufnahmefähigkeit des Vliesstoffs allmählich nach. Nach etwa fünf Befüllungsvorgängen sollten Sie die gebrauchten Depots gegen frische austauschen. Denn bei zu häufigem Befüllen kann der Vliesstoff verkleben, was zu Beschädigungen an der Verdampfereinheit führen kann.

Inhaltsstoffe und Eigenschaften der Liquids

Unsere Aroma-Fluids bestehen aus Propylenglycol (dazu unten mehr), destilliertem Wasser, Glycerin (farb- und geruchlose, leicht süßliche Flüssigkeit, die u.a. in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommt) und Aromastoffen für den Geschmack.

Der Hauptbestandteil unserer Liquids ist der Stoff Propylenglycol (PG). Das ist eine klare, farb- und nahezu geruchlose, stark wasserbindende Flüssigkeit. Sie wird beispielsweise bei der Herstellung von Kaugummi und Zahnpasta verwendet. Der Stoff ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und trägt auch die Bezeichnung E1520. Die wichtigste Eigenschaft des Liquids, insbesondere des Inhaltsstoffes Propylenglycol, ist seine Fähigkeit, Dampf zu erzeugen, wenn es unter Spannung erwärmt und vernebelt wird. Erst dadurch wird "Rauch ohne Tabakverbrennung" bei der elektrischen Zigarette möglich. Abgeschaut wurde diese Eigenschaft bei professionellen Nebelmaschinen, wie sie etwa beim Training für Feuerwehrleute oder für die Erzeugung von Bühnennebel-Effekten bei Konzerten eingesetzt werden und die allesamt auf Propylenglycol-Basis arbeiten. Eine weitere, ebenfalls sehr wichtige Eigenschaft des Liquids ist seine hervorragende Fähigkeit, Aromastoffe an sich zu binden, ohne dass diese sich verflüchtigen. Erst so kann das Geschmackserlebnis von Tabakrauch erzielt werden, wenn die Aromen mit dem Dampf freigesetzt werden.

Propylenglycol besitzt darüber hinaus aber noch eine weitere, meist unbekannte und wenig beachtete Wirkung: es wirkt antimikrobiell, d.h. es kann Bakterien und Viren abtöten. Diese Eigenschaft wurde bereits 1942 an der Universitätsklinik von Chicago von Dr. Oswald Hope Robertson festgestellt. Seine Studie belegt, dass Propylenglycol verschiedene Erkrankungen der Atemwege wie z.B. Lungenentzündungen oder Grippe verhindern kann, wenn es verdunstet und inhaliert wird. Wir wollen nicht soweit gehen, zu behaupten, die Nutzung der Vitarette könne vor Infektionen schützen, denn dazu liegen keine aktuelle klinische Studienergebnisse vor. Dennoch berichten unsere Kunden -dahingestellt ob Ergebnis der Inhalation oder der Tatsache geschuldet, dass sie nicht mehr Rauchen, dass sie seit dem Umstieg auf die Vitarette wesentlich seltener mit Infektionen der Atemwege zu tun haben.

Tankstopp: das Nachfüllen von Aroma-Depots mit Liquid

Das Nachfüllen der Aroma-Depots mit Liquids aus der 10 ml Flasche ist eine einfache, vor allen Dingen aber preiswerte Alternative zu den bereits vorgefüllten Cartridges für die elektrische Zigarette. Sie können die bereits vorgefüllten Aroma-Depots ebenso mit Fluid aus der Flasche nachfüllen wie die neutralen Blanco Aroma-Depots, die Sie in unserem Shop erhalten. Wir empfehlen Ihnen, immer ein paar Cartridges auf Vorrat zu befüllen und mit dem mitgelieferten Stopfen zu versiegeln. In der praktischen mobilen LadeBox für unsere elektrische Zigarette (im Shop beim Zubehör erhältlich) können Sie bis zu vier vorgefüllte Aroma-Depots, einen frisch gefüllten Akku und eine elektrische Zigarette sicher transportieren. Damit kommen Sie gut über den Tag.

Wieviel Liquid passt in ein Depot?

  • Blanco Aroma-Depots benötigen bei der ersten Befüllung etwas mehr Liquid, da sie noch komplett trocken sind. Sie erkennen, dass das Depot voll ist, wenn das Liquid als feuchter Film an der Oberfläche sichtbar wird. Bitte keinen "Liquid-See" auf der Oberfläche des Depots entstehen lassen. Die Oberfläche muss feucht, aber nicht überschwemmt sein.
  • wenn Sie mit der Pipette befüllen, benötigen Sie für die Erstbefüllung etwa drei bis vier volle Pipetten; danach, beim Nachfüllen, reichen ein bis zwei Pipetten aus
  • wenn Sie mit der Flasche befüllen, benötigen Sie bei der Erstbefüllung eines Blanco-Depots etwa fünf Tropfen. Danach, beim Nachfüllen, reichen in der Regel ca. drei Tropfen aus
  • beim Betropfen von oben (statt mit Spritze oder Pipette die Vliesstoffkammer von unten aufzufüllen) kann es passieren, dass das Liquid nicht ganz bis zum Boden der Vliesstoffkammer durchsickert und deshalb weniger Liquid eingefüllt wird, als eigentlich möglich wäre. Das können Sie selber einmal ausprobieren, wenn Sie die Vliesstoffkammer gegen eine starke Lichtquelle halten (z.B. Schreibtischlampe)

Wie oft kann ich das Depot nachfüllen?

  • Aroma-Depots können im Schnitt problemlos drei- bis fünfmal nachgefüllt werden. Danach verliert der Vliesstoff zunehmend seine Festigkeit und Aufnahmefähigkeit.
  • je sorgfältiger Sie beim Befüllen vorgehen, desto länger halten die Depots. Insbesondere das Nachfüllen mit der Einweg-Spritze und der Pipette schont den Vliesstoff, weil er nicht zerdrückt und seine Struktur nicht verändert wird.
  • • Unsere Erfahrung ist, dass die Depots länger halten, wenn sie nicht komplett trocken gedampft werden. Ruhig zwischendrin mal ein bis zwei Tropfen oder eine Pipette nachfüllen.

Die gängigsten Nachfüll-Methoden

  • Träufel-Methode mit Büroklammer: etwas fummeliger
  • Mini-Pipettenflasche: super einfach und auch für unterwegs geeignet
  • Freihändig von oben: nur für Profis

Träufel-Methode mit Büroklammer

  • ziehen Sie das Aroma-Depot von der Vitarette ab
  • öffnen sie die Flasche mit dem Aroma-Fluid (Drücken des Sicherheits-Schraubverschlusses nach unten)
  • nehmen Sie eine umgebogene Büroklammer. Drücken Sie damit durch die kleine Luftöffnung am Ende des Depots die innenliegende Vliesstoff-Kammer aus dem Depot heraus, bis diese 2-3 mm aus dem Depot herausragt
  • nun sehen Sie den (trockenen) Vliesstoff
  • träufeln Sie nun Tropfen für Tropfen das Liquid auf den Vliesstoff. Das trockene Vlies saugt das Liquid langsam auf
  • am besten geht´s, wenn Sie den Rand des Fläschchens bzw. der Dosierspitze direkt an den Vliesstoff halten und so quasi portionsweise kleine, angefangene Tröpfchen vom Vlies einsaugen lassen, ohne dass diese aus der Höhe herunterplumsen und ihr Ziel vielleicht verfehlen
  • wenn sich eine Flüssigkeitskuppel bildet, ggf. vorsichtig den Vliesstoff mit dem Ende der Büroklammer leicht anheben bzw. beiseite schieben
  • nicht überfüllen. Eventuell überschüssiges Liquid mit einem Papiertuch beseitigen
  • zuletzt die Vliesstoff-Kammer mit dem Gummistopfen wieder zurück in das Depot drücken und den Stopfen (mit leichtem Hin- und Herbewegen) bis zum Anschlag bündig aufsetzen. Fertig!

Mini-Pipettenflasche

  • für diese Methode benötigen Sie eine kleine Pipettenflasche. Diese ist bei uns im Shop im Zubehörbereich erhältlich. Glauben Sie uns: diese Anschaffung lohnt sich. Wenn Sie verschiedene Liquid-Sorten für Ihre elektrische Zigarette verwenden, sollten Sie für jede Sorte eine eigene Pipettenflasche verwenden. Die Flasche fasst 2 ml Liquid, das Sie einfach aus der 10 ml Flasche umfüllen
  • ziehen Sie das Aroma-Depot von der Vitarette ab
  • öffnen sie die Flasche mit dem Aroma-Fluid (Drücken des Sicherheits-Schraubverschlusses nach unten)
  • auch bei dieser Methode fällt das Nachfüllen leichter, wenn Sie die Vliesstoffkammer ein wenig aus dem Aroma-Depot herausdrücken. Nehmen Sie hierfür eine umgebogene Büroklammer. Drücken Sie damit durch die kleine Luftöffnung am Ende des Depots die innenliegende Vliesstoff-Kammer aus dem Depot heraus, bis diese 2-3 mm aus dem Depot herausragt
  • nun sehen Sie den (trockenen) Vliesstoff
  • ziehen sie Liquid in die Pipette auf
  • führen Sie die Pipettenspitze vorsichtig am Rand der Vliesstoffkammer mindestens bis zur Hälfte ein und dosieren Sie langsam die erforderliche Menge durch Drücken der Pipette
  • das Aroma-Depot ist ausreichend befüllt, wenn das Liquid oben auf dem Vliesstoff zu sehen ist
  • erfahrungsgemäß sind das zwei bis drei Pipettenfüllungen
  • auch hier gilt: nicht überfüllen. Eventuell überschüssiges Liquid mit einem Papiertuch beseitigen
  • zuletzt die Vliesstoff-Kammer mit dem Gummistopfen wieder zurück in die Cartridge drücken und den Stopfen (mit leichtem Hin- und Herbewegen) bis zum Anschlag bündig aufsetzen. Fertig!

Freihändig von oben

  • diese Methode empfehlen wir nicht. Das ist eher eine Notlösung für den Fall, dass keine der oben genannten Methoden möglich ist. Meistens gibt es Schweinerei und hinterher beissendes Liquid im Mund. Wir haben zwar Kunden, die mit dieser Methode bei "Wetten dass..." auftreten könnten (einhändig mit verbundenen Augen). Für Anfänger im Umgang mit der elektrischen Zigarette ist sie aber unserer Ansicht nach nicht geeignet
  • ziehen Sie das Aroma-Depot von der Vitarette ab
  • öffnen sie die Flasche mit dem Aroma-Fluid (Drücken des Sicherheits-Schraubverschlusses nach unten)
  • lassen Sie von oben senkrecht zwei bis drei Tropfen in die Mitte des Aroma-Depots direkt in die kleine Kammer mit dem Vliesstoff tropfen.
  • bitte nicht überfüllen.
  • wischen Sie eventuell seitlich herabtropfendes Fluid mit einem Tuch ab.
  • zuletzt den Gummistopfen (mit leichtem Hin- und Herbewegen) bis zum Anschlag bündig aufsetzen. Fertig!
  • Zurück zu Nachfüllmethoden

So füllen Sie besonders sauber nach:

  • wenn Sie das Depot Ihrer elektrischen Zigarette besonders sorgfältig befüllen wollen, drücken Sie die Vliesstoffkammer vor dem Nachfüllen zunächst komplett mit der umgebogenen Büroklammer aus dem Aroma-Depot heraus
  • rollen Sie sich aus Küchen- oder Papiertuch eine kleine Rolle, etwa so dick wie die Vitarette, die Sie in das Depot drücken können. Damit können Sie nun durch Reindrücken und Drehen überschüssiges Liquid aus dem Aroma-Depot aufsaugen, das sich dort eventuell an der Innenwand und am Boden gesammelt hat
  • trocknen Sie ggf. auch die Aussenseite der Vliesstoffkammer ab
  • dann setzen Sie die Vliesstoffkammer wieder bis zur Hälfte in das Aroma-Depot ein und beginnen mit dem Nachfüllen
  • so vermeiden Sie, dass überschüssiges Liquid, das sich ggf. zwischen Vliesstoffkammer und Aroma-Depot gesammelt hat, in Ihren Mund gelangen kann

Wichtiger Hinweis

Nikotin ist ein starkes Nervengift, egal ob im Rauch einer herkömmlichen Tabakzigarette oder im Liquid elektrischer Zigaretten. Daher müssen Aroma-Fluids, insbesondere solche mit Nikotin, unbedingt sicher und für Kleinkinder, Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahrt werden. Patienten mit Störungen und Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie schwangere und stillende Frauen dürfen keine nikotinhaltigen Fluids verwenden, ebenso wenig Personen unter achtzehn Jahren.

Qualität aus Deutschland: VitaSmoke Liquids

Wir setzen bei unseren Liquids auf Qualität aus Deutscher Herstellung. Das Liquid ist die Seele der elektrischen Zigarette. Daher lassen wir unsere für das Nachfüllen der Aroma-Depots bestimmten 10ml Aroma-Fluids unter strenger Überwachung in einem anerkannten, professionellen Deutschen Labor exklusiv für VitaSmoke entwickeln, produzieren und in einem Apothekenbetrieb abfüllen. Das ist zwar kostenintensiv, dafür bestätigen uns unsere Kunden aber auch exzellenten Geschmack und wir können bestmögliche kontrollierte Qualität anbieten. Das ist uns der Mehraufwand wert. VitaSmoke Liquids gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken. Wir empfehlen jedoch, so schnell wie möglich nikotinfreie Liquids zu verwenden.

Kleines Kraftwerk: Lithium-Ionen Akku sorgt für die nötige Energie

Um unsere Vitaretten mit der erforderlichen Ladespannung versorgen zu können, ohne dabei globig und groß zu wirken, sind leistungsfähige, leichte Lithium-Ionen Akkus erforderlich. Zum Erwärmen und Vernebeln des Aroma-Fluids muss kurzfristig sehr viel Energie abgeben werden. Zieht der Benutzer an der Vitarette, gibt ein integrierter Mikroschalter den Stromfluss frei, der die Heizwendel in der Verdampfereinheit erhitzt und die Verdampfung in Gang setzt.

Standby-Zeit und Betriebsdauer werden maßgeblich durch die Nutzungsintensität bestimmt. Einfach ausgedrückt: je mehr Züge Sie mit der Vitarette machen, desto eher ist die Kapazität des Akkus erschöpft und der Akku muss nachgeladen werden.

Raucher, die auf unsere elektrische Zigaretten umsteigen, sollten zu Beginn ihr Nutzungsverhalten beobachten. Da elektrische Zigaretten kein "natürliches Rauch-Ende" haben, weil sie nicht abbrennen, machen Umsteiger zu Beginn häufig mehr Züge mit der elektrischen Zigarette, als sie es bei einer herkömmlichen Tabakzigarette gewohnt sind. Um eine sinnvolle Vergleichsgröße zu haben, wird die durchschnittliche Rauchdauer einer Tabakzigarette mit etwa 10 bis 12 Zügen angenommen. Damit verglichen hält ein Akku etwa so lange wie 10 bis 13 Zigaretten. Um die Umstellung so einfach wie möglich für Sie zu machen, werden Vitaretten im Starterpaket grundsätzlich mit 2 Akkus ausgeliefert, so dass jederzeit ein vollgeladener Akku verfügbar ist. Ausserdem bieten wir im Shop eine mobile Ladebox an. Damit haben Sie jederzeit voll gefüllte Akkus für Ihre elektronische Zigarette griffbereit. Wie die Ladebox funktioniert, können Sie im nächsten Abschnitt lesen.

Energie geladen: die mobile Ladebox

Das ist wirklich ein tolles Zubehör-Teil für Ihre elektrische Zigarette. Nie wieder leere Akkus. Alles immer dabei. Nachladen immer und überall wo sie wollen. Und das bis zu sieben Akkuladungen für Ihre elektrische Zigarette, bevor Sie die Box selber wieder nachladen müssen. Die Handhabung ist kinderleicht. Die Box selber laden Sie über das mitgelieferte Stromkabel an Ihrem PC (USB-Port) oder über das mitgelieferte Ladegerät an einer Steckdose. Wenn Sie einen Akku laden möchten, schrauben Sie diesen in den dafür vorgesehenen Ladeschacht in der Box und drücken die Taste auf der Vorderseite der Box für ein paar Sekunden. Fertig! Der Ladevorgang startet und endet automatisch, wenn der Akku voll ist. Die Ladestands-Kontrollanzeige zeigt Ihnen jederzeit an, wieviel elektrische Energie in Ihrer mobilen LadeBox noch vorhanden ist. Die mobile Ladebox ist gleichzeitig eine praktische, sicher Transportmöglichkeit für Ihre elektrische Zigarette. Neben dem Ladeschacht, in den Sie einen Akku zum Laden einschrauben können, bietet die Ladebox auch einen Schacht für Ihre betriebsbereite, zusammengesetzte Vitarette X10. Zusätzlich bietet die Box auch noch Platz für drei gefüllte Depots und einen Ersatz-Atomizer oder wahlweise vier frische Depots.

LED simuliert die Zigarettenglut: das Glutlicht

An der Spitze der elektrischen Zigarette ist eine Leuchtdiode (LED) eingebaut, die beim Ziehen aufleuchtet und die Glut einer herkömmlichen Zigarette simuliert. Gleichzeitig gibt das Glutlicht auch Hinweise auf den Ladezustand des verwendeten Akkus. Sind die Energiereserven des Akkus fast aufgebraucht, wird dies durch mehrmaliges Aufblinken des Lämpchens angezeigt. Bleibt die Glutspitze dunkel, muss der Akku gewechselt bzw. nachgeladen werden. Während des Ladevorgangs zeigt die Farbe der Glutspitze den Ladezustand an. Grünes Leuchten bedeutet, dass der Akku wieder einsatzbereit ist.

Verdampfung statt Verbrennung

Die Verbrennung von Tabak setzt bis zu 12.000 verschiedene chemische Substanzen frei, darunter das gefährliche Kondensat, das umgangssprachlich als Teer bezeichnet wird und das sich hartnäckig in der Lunge festsetzt. Bei Konsum von einer Schachtel Zigaretten pro Tag sammeln jedes Jahr etwa 200 ml Teer in Ihren Lungen. Das ist ungefähr so viel wie ein großer Becher Kaffee. In diesem Teer sind zahlreiche Giftstoffe gebunden, darunter auch Stoffe, die für die Entstehung von Krebs verantwortlich gemacht werden.

Der Teer ist auch die Ursache für den lästigen "Raucherhusten". Ihr Körper versucht, durch das "Abhusten" die Lunge und Atemwege vom Kondensat zu befreien.

Die bei den meisten starken Rauchern vorzufindende und gemeinhin als "Raucherhusten" bagatellisierte chronische Bronchitis gehört zur Gruppe der "chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen" (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, Abkürzung: COPD). Die Hauptursache einer chronischen Bronchitis ist eine Störung der sogenannten Lungen-Flimmerhärchen. Diese Flimmerhärchen sind durch den Zigarettenrauch geschwächt und können den bei Rauchern vermehrt anfallenden Schleim nicht mehr abtransportieren. Der Schleim bleibt in den Bronchien liegen und führt zu Entzündungen. Unbehandelt oder bei andauerndem Zigarettenkonsum entwickeln sich bei vielen Rauchern in der Folge schwere Lungenerkrankungen.

Nutzer elektrischer Zigaretten haben uns berichtet, wie ihr Raucherhusten schon nach kurzer Zeit deutlich nachgelassen und wie sich die ihre sportliche Kondition verbessert hat.

Dampfwunder mit Power: Vitarette X-POWER

Seit kurzem bieten wir in unserem Shop ein neues Top-Modell als elektrische Zigarette an: die Vitarette X-POWER. Die X-POWER ist extrem leistungsfähig, hat einen besonders starken Hochleistungsakku und einen größeren "Atomizer" (Verdampfereinheit). Aber welche elektronische Zigarette ist das richtige Modell für Sie? Die Vitarette X10 oder die X-POWER? Wo liegen die wesentlichen Unterschiede?

Einsteiger oder fortgeschrittener e-Raucher?

Als wir uns dafür entschieden haben, qualitativ hochwertige elektronische Zigaretten zu entwickeln und zu vermarkten, haben wir uns zunächst die Frage gestellt, welche Elektrozigarette das optimale Modell für unsere Kunden ist? Dazu haben wir eine Studie mit knapp 200 Rauchern durchgeführt und diese zunächst danach befragt, ob sie eletrische Zigaretten kennen oder ob sie vielleicht sogar schon elektrisch Rauchen. Das Ergebnis war ernüchternd: nur etwa 1 Prozent der Befragten kannte damals die elektronische Alternative zur normalen Tabakzigarette. Einen Nutzer haben wir damals keinen unter den Befragten finden können. Die Studie liegt zwar schon eine Weile zurück, aber auch heute kennt der Großteil der Raucher die elektrische Zigarette noch nicht. Damals haben wir den Befragungsteilnehmern verschiedene Entwürfe unserer elektrischen Zigaretten vorgelegt und diese gebeten, Aussagen darüber zu formulieren, welches Produkt ihnen am ehesten zusagt. Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Teilnehmer für einen Entwurf entschieden, der unserer heutigen X10 am nächsten kam. In vertiefenden Interviews haben die Befragungsteilnehmer auch erklärt, warum sie sich für diese Elektrozigarette entschieden haben: sie sah der gewohnten Zigarette einfach am ähnlichsten. Mehrfach sagten die Teilnehmer, dass es ihnen eher peinlich wäre, in der Öffentlichkeit ein e-Zigaretten-Modell zu rauchen, das befremdlich und sonderbar aussieht. Eine elektrische Zigarette zu nutzen konnten sich die meisten der Teilnehmer nur dann vorstellen, wenn diese möglichst natürlich und normal aussähe. Ein großes Modell, wie beispielsweise die X-POWER, konnten sich die e-Zigaretten-Neulinge so gut wie gar nicht vorstellen. "Zu groß", "zu schwer", "zu unnatürlich" lautete das einhellige Urteil. Also haben wir uns entschieden, für Einsteiger des elektrischen Rauchens auf ein Modell zu setzen, das klein, leicht und trotzdem leistungsfähig ist. Vor allen Dingen aber sollte diese elektrische Zigarette so nahe wie möglich "am Original", der Tabakzigarette sein, also aussehen, wie eine normale Zigarette, in etwa die gleiche Größe und auch eine vergleichbare Handhabung. Daher arbeitet unsere Vitarette X10 auch mit einem automatischen Schalter, so dass beim Ziehen an der Zigarette die Dampfproduktion automatisch in Gang gesetzt wird. Für Einsteiger ist eine kleine, handliche Elektro-Zigarette wie die Vitarette X10 offensichtlich die richtige Wahl.

Allerdings haben wir im Laufe der Zeit auch viele Rückmeldungen von Kunden, erhalten, die das elektrische Rauchen als echte Alternative für sich entdeckt hatten, und die sich nun zusätzlich auch eine besonders starke e-Zigarette wünschten mit einer längeren Akkulaufzeit und einer noch stärkeren Dampfproduktion.

Unterschied Akkuleistung

Der Akku einer Elektro-Zigarette muss Höchstleistungen erbringen. Um das Liquid in aromatischen Dampf zu verwandeln, muss der Atomizer stark erhitzt werden. Elektrische Zigaretten müssen für die Dampferzeugung bei jedem Zug eine Heizwendel für zwei bis drei Sekunden zum Glühen bringen. Aufgrund der extrem schlanken und leichten Bauweise stößt der Akku einer kleinen elektronischen Zigarette schneller an technische Grenzen. Obwohl wir einen Hochleistungs-Lithium-Ionen-Akku verwenden ist i.d.R. nach 120 bis 180 Zügen die Kapazität erschöpft, während der Akku einer Vitarette X-POWER etwa die vierfache elektrische Kapazität hat und bis zu 600 Züge hält.

Unterschied Verdampfereinheit

Ähnliches gilt für die Verdampfereinheit kleiner Elektrozigaretten. Aufgrund des geringen Durchmessers muss der Atomizer auf engstem Raum Schwerstarbeit verrichten. Zwar verwenden wir bei unseren elektrischen Zigaretten ein besonders feines Geflecht im Atomizer, um die Oberfläche für das zu verdampfende Liquid so groß wie möglich zu machen. Es ist aber leicht nachvollziehbar, dass ein deutlich größeres Modell wie die X-Power auch eine wesentlich größere Verdampfereinheit beherbergen kann.

Unterschied Aroma-Depot

Auch bezüglich des Fassungsvermögens des Aroma-Depots unterscheiden sich unsere elektrischen Zigaretten. Das Depot der kleinen X10 fasst knapp 0,2 ml, dass der X-POWER etwa das Zehnfache. Das bedeutet auch, dass das Nachfüllen bei der X-POWER nur selten notwendig wird.

Welche elektrische Zigarette für welche Gelegenheit?

Die meisten unserer Stammkunden nutzen die kleine elektrische Zigarette X10, wenn sie unterwegs sind und dabei mit anderen Menschen in Kontakt kommen: im Büro, auf Reisen, in Kneipen und im Flugzeug. Also immer dann, wenn das elektrische Rauchen so aussehen soll wie "normales Rauchen" und man nicht unbedingt auffallen möchte. In der Regel nutzen unsere Kunden dann auch die elektronische Ladebox, um die Nachteile der kleinen Elektro-Zigarette auszugleichen. In diese Ladebox passen frisch aufgefüllte Ersatzdepots ebenso wie ein ein vollgeladener Zusatzakku. Zuhause nutzen viele unserer Kunden inzwischen alternativ die X-POWER. Einige Kunden haben uns auch bereichtet, dass sie die X-Power zusätzlich im Auto nutzen, wenn sie alleine unterwegs sind.

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