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VitaSmoke in BILD-Zeitung

Auf Seite 4 der BILD-Zeitung von heute stellt BILD die elektrische Zigarette vor und fragt: „Kann ich mir mit der Elektro-Zigarette das Rauchen abgewöhnen?“ In seinem Artikel geht der Autor Ralf Klostermann auf Vor- und Nachteile ein und ist dabei sichtlich um Objektivität bemüht, wenngleich aufgrund der gebotenen Kürze des Artikels wichtige Argumente für die E-Zigarette nicht genannt werden können.

Kurz und bündig

Zunächst stellt die BILD die elektrische Zigarette und ihre Funktionsweise kurz dar. Anhand einer Vitarette X10 werden die einzelnen Elemente der Elektrozigarette anschaulich dargestellt. Danach widmet sich der Artikel der Frage, ob elektrische Zigaretten gesund sind. Zu Recht weist die BILD in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit des Stoffes Nikotin hin. Egal ob in Tabak-Zigaretten oder elektronischen Zigaretten: Nikotin ist ein starkes Gift das süchtig macht und warnt davor, dass bei Billigprodukten die Flüssigkeitskartuschen leicht aufgehen und Nikotin freisetzen könnten. Und es gibt laut BILD auch keine Studien, die belegen, dass man sich mit Hilfe der elektronischen Zigarette das Rauchen abgewöhnen kann. BILD führt als Argument pro elektrische Zigarette aber auch die Tatsache an, dass die krebserregenden Verbrennungsprodukte des Tabakrauchs bei der E-Zigarette fehlen. Auch wenn aufgrund der gebotenen Kürze viele Fragen offen bleiben müssen, eins muss man der BILD-Zeitung lassen: selbst schwierigere Themen werden kurz, knapp und verständlich aufbereitet. Und damit schafft es die BILD zumindest, Interesse zu wecken. Unter http://www.vitasmoke.de/elektrische-zigarette/ haben wir weitere Informationen zusammengestellt.

Kommt bald die Volks-Vitarette?

Elektrische Zigaretten werden auch in den Medien immer populärer, das zeigt der aktuelle Bericht in der BILD-Zeitung ebenso wie viele Reportagen im Fernsehen. Auch die Zahl der Nutzer steigt stetig an, wenngleich es keine verlässlichen Zahlen über die tatsächliche Zahl der e-Raucher hierzulande gibt. Aber hat die E-Zigarette auch das Zeug, ein Massenprodukt zu werden? Technisch hat die elektronische Zigarette sich enorm weiterentwickelt und ist inzwischen erwachsen geworden. Weil e-Zigaretten ohne Tabak und Teer auskommen, schneiden sie im Vergleich zu ihren mit Tabak gefüllten Verwandten in vielen Disziplinen deutlich besser ab, insbesondere in puncto „Sauberkeit“. Damit könnten die Elektrischen zu einer echten Alternative für Raucher werden. Immerhin gibt es in Deutschland noch etwa 20 Millionen „traditionelle“ Raucher. Das Potential für eine elektrische Volkszigarette ist also da. Dennoch oder gerade deswegen möchten einige deutsche und europäische Politiker der E-Zigarette-Zigarette am liebsten vorsorglich den Strom abdrehen. Das am häufigsten genannte Argument ist, dass das Liquid elektrischer Zigaretten Nikotin enthält und Nikotin in einigen Ländern als Arzneimittel eingestuft wird. Zwar enthalten Tabakzigaretten auch Nikotin, für die hat der Staat mit dem Tabakgesetz aber ein eigenes juristisches „Zuhause“ geschaffen, das vor allem die sprudelnden Quellen aus der Tabaksteuer beschützt.
Nikotin ist aus der Sicht vieler Pharmakologen ein Arzneimittel, weil es nachweisliche „pharmakologische“ Wirkungen im Körper erzeugt. Das tun andere, frei erhältliche Substanzen zwar auch, beispielsweise Alkohol. Aber offensichtlich wird bei Nikotin mit anderem Maß gemessen. Eine Einstufung als Arzneimittel würde bedeuten, dass man für elektrische Zigaretten eine entsprechende Zulassung benötigt. Der Vertrieb müsste dann über zugelassene Apotheken erfolgen. Das wäre sicherlich das „Aus“ für ein Produkt, das für 20 Millionen Raucher eine deutlich schadstoffärmere Alternative sein könnte. Paradoxerweise würde die Einstufung dann viele Umsteiger nicht schützen, sondern das Gegenteil bewirken.  

Nationalmannschaft künftig nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz

Jogi Löw hat ein Problem. Die Nation ist empört. Künftig darf die Nationalmannschaft nur noch mit 10 Spielern auflaufen. Ein schlechter Scherz? In den meisten Betrieben ist das traurige Realität. Denn ein „Spieler“ ist in der Regel immer beim Rauchen.

Rauchen am Arbeitsplatz – „faule Kollegen im Seitenaus“

Man stelle sich vor, unsere Nationalmannschaft müsste bei der nächsten Fussball-EM auf den elften Mitspieler verzichten, weil der die meiste Zeit im Seitenaus an der Eckfahne steht und genüsslich ein Zigarettchen raucht. Da würde so manch einem Fussballfan, auch dem rauchenden, der Kamm schwellen.

In der eigenen Mannschaft jedoch, im Kollegenkreis auf der Arbeit, betrachten viele Raucher die ausgedehnten Nikotin-Pausen als Bagatelle. Während die nikotinfreien Kollegen weiterschuften, macht man gerne mal das eine oder andere gemütliche Zigarettenpäuschen. 30 zusätzliche Urlaubstage für Raucher.

Seitdem das Rauchen am Arbeitsplatz verboten ist, müssen sich die Raucher meist zu eigens dafür vorgesehenen Stellen außerhalb des Gebäudes begeben. Mitunter kommen da schon mal einige Minuten Wegstrecke zusammen. Und wenn man dann schon mal unter Seinesgleichen ist, ergibt sich auch schon mal die Gelegenheit für einen netten Plausch mit den Kollegen aus den Nachbarbüros. So werden aus wenigen Minuten nicht selten 10 bis 15 Minuten pro Zigarette. Und das fünf bis achtmal am Tag.

Karl S. arbeitet in einem Kölner Medienunternehmen. Er ist Raucher. Mindestens sechsmal am Tag überkommt ihn die Lust auf eine Zigarette. Zum Rauchen muss er mit dem Aufzug ins Erdgeschoss fahren und dort etwa einhundert Meter bis zum nächsten Rauchertreffpunkt zurücklegen. Die gesamte Prozedur dauert jedes Mal knapp fünfzehn Minuten.

Karl S. ist keine Ausnahme, sondern der Normalfall. Ein durchschnittlicher Raucher verbringt etwa 15% seiner Arbeitszeit unproduktiv mit Rauchen. Anders ausgedrückt: er erqualmt sich 30 zusätzliche Urlaubstage im Jahr, nicht mit eingerechnet der, rauchbedingt höhere Krankenstand.

Kein rechtlicher Anspruch auf Zigarettenpausen

Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz, denn der Arbeitgeber ist auf Basis der Arbeitsstättenverordnung verpflichtet, die nicht rauchenden Mitarbeiter wirksam am Arbeitsplatz vor den Gefahren des Zigarettenqualms zu schützen. Einen rechtlichen Anspruch auf Zigarettenpausen indess haben Arbeitnehmer nicht. Sie müssen hierfür die normalen Pausen nutzen. Wer trotzdem zusätzliche, nicht genehmigte Pausen einlegt, dem drohen Abmahnung und im Wiederholungszwang sogar die Kündigung. Eine Möglichkeit für Betriebe mit Zeiterfassungssystemen ist es, die Mitarbeiter bei Rauchpausen ausstempeln zu lassen. Grundsätzlich sollten solche Absprachen aber schriftlich in der Betriebsvereinbarung festgehalten werden.

Volldampf im Büro - elektrische Zigarette

Eine ebenso sozialverträgliche wie innovative Alternative für das Rauchen am Arbeitsplatz könnten elektrische Zigaretten sein. Elektrische Zigaretten unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von einer herkömmlichen Filterzigarette. Doch in Wirklichkeit handelt es sich nicht um Zigaretten im klassischen Sinne. Auf Tabak wird beim elektrischen Rauchen verzichtet. Stattdessen wird eine winzige Menge einer mit Aromen angereicherten Flüssigkeit zu zigarettenrauch-ähnlichem Nebel verdampft. Schon nur wenige Zentimeter von der elektronischen Zigarette entfernt ist dieser Dampf für die Kollegen nicht mehr wahrnehmbar. Da sich keine Schwebpartikel wie im Zigarettenrauch bilden, entsteht auch kein unangenehmer Geruch oder kalter Rauch.

„Allerdings sollte die Nutzung elektrischer Zigaretten am Arbeitsplatz nicht ohne die Zustimmung des Arbeitgebers und der Kollegen erfolgen“, sagt Raimund Woitinek, Geschäftsführer des deutschen Marktführers VitaSmoke. „Dabei sollte man vor allen Dingen das Funktionsprinzip der E-Zigarette und die sich hieraus ergebenden Vorteile erläutern, um die mögliche Skepsis gegenüber elektrischen Zigaretten abzubauen", führt Woitinek weiter aus.

Woitinek hat den Arbeitgeber von Karl S. von den Vorzügen der Elektrozigarette überzeugt. Das Unternehmen hat seinen Mitarbeitern inzwischen die Verwendung der elektronischen Zigarette gestattet, sofern die nichtrauchenden Kollegen im Büro damit einverstanden sind. Karl S. war einer der ersten Umsteiger. Die elektrische Zigarette ersetzt für ihn zwar seine geliebte Tabakzigarette nicht komplett, sie ist aber eine gute Alternative für ihn und sie schmeckt ihm. Statt wie bislang sechsmal täglich begnügt er sich mittlerweile mit einer "echten" Zigarette direkt nach dem Mittagessen. „Und die genieße ich nun umso mehr“, sagt Karl.

Wolken über den Wolken – elektrische Zigaretten im Flugzeug

„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, vermutete Reinhard Mey 1974. Heute wissen zumindest die Raucher, dass diese Zeiten längst vorbei sind. Heute gilt nahezu bei allen Flügen striktes Rauchverbot.

Doch damit werden Flugreisen für viele passionierte Raucher zur echten Charakterprobe. Ein- und Aussteigen mitgerechnet kommen da selbst bei Flügen innerhalb Europas oft viele Stunden unfreiwilliger Qualm-Askese zusammen.

Als Flugbegleiter der besonderen Art könnten sich jedoch sogenannte „elektrische Zigaretten“ erweisen. Elektrische Zigaretten sehen aus wie ihre tabakschwangeren Namenskollegen, schmecken ähnlich und entwickeln auch Qualm. Doch damit sind die Gemeinsamkeiten auch schon fast alle aufgezählt.

Denn im Unterschied zur Tabakzigarette verbrennt die elektronische Variante der Zigarette keinen Tabak. Stattdessen wird eine Flüssigkeit erwärmt und zur Verdampfung gebracht. So entsteht Nebel, der aussieht wie Zigarettenrauch und der auch so ähnlich schmeckt. Mit elektrischen Zigaretten können Raucher die unfreiwillige Pause problemlos überbrücken, denn elektrische Zigaretten sind eine echte Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Wahlweise auch mit Nikotin.

Dabei haben elektrische Zigaretten einen entscheidenden Vorteil: da kein Tabak verbrannt wird, entstehen auch keine giftigen Verbrennungsstoffe, also weder Teer noch die anderen chemischen Verbindungen aus dem Tabakqualm. Auch das Passivrauchen entfällt nahezu vollständig, weil sich der Dampf schnell verflüchtigt und für Mitreisende so gut wie nicht wahrnehmbar ist.

Allerdings haben sich bislang nur wenige Fluggesellschaften mit der elektrischen Zigarette auseinandergesetzt. Daher ist sie bei den meisten Airlines nicht explizit verboten, aber eben auch nicht ausdrücklich erlaubt.

Zwar können Sie versuchen, die Kabinencrew davon zu überzeugen, dass eine elektrische Zigarette niemanden schädigt und dass es sich auch nicht um eine echte Zigarette handelt. Meist jedoch überwiegt die Skepsis, weil die elektrische Zigarette täuschend echt wirkt und selbst das Glühen an der Spitze durch eine Leuchtdiode imitiert wird. Daher haben einige Airlines elektrische Zigaretten inzwischen verboten, weil es immer wieder zu Beschwerden von Mitreisenden gekommen war.

Das finale Entscheidungsrecht an Bord haben letztlich aber immer das Flugpersonal und der Kapitän. Und das sollten Sie auf jeden fall auch respektieren.

Oscar prämierte Technik für Raucher

Los Angeles - Am 7. März findet im Kodak Theatre in Los Angeles zum 82. Mal die Verleihung der Academy Awards statt. Neben schillernden Hollywood-Stars werden auch wieder Filmingenieure und Erfinder geehrt, deren technische Entwicklungen so manch spektakuläres Leinwand-Epos überhaupt erst ermöglichen. Eine dieser ausgezeichneten Entwicklungen mutiert mehr als 35 Jahre nach ihrer Erfindung zur echten Alternative für Raucher: aus der Technik für professionellen Bühnen-Nebel hat sich die elektrische Zigarette entwickelt.

Der Erste war auch schon der Letzte

Der Oscar fand sich in seiner 82 jährigen Geschichte am Ende der Verleihungszeremonie nur selten in den Händen deutscher Künstler. Dabei hatte am 16. Mai 1929 alles so vielversprechend begonnen. Der deutsche Schauspieler Emil Jannings war der erste Schauspieler überhaupt, der einen Oscar gewann. Den Preis, der damals nicht Oscar, sondern noch „Academy Award of Merit“ hieß, erhielt Jannings in der Kategorie „bester Hauptdarsteller. Damit ist die Geschichte der Erfolge deutscher Schauspieler bei den Oscar Verleihungen auch bereits erzählt. Nach Jannings konnte kein weiterer deutscher Schauspieler die Trophäe über den Atlantik nach Hause bringen.

Nicht wesentlich besser erging es deutschen Regisseuren. Mit nur drei Academy Awards fällt die Ausbeute auch in dieser Kategorie eher bescheiden aus. Den Anfang machte Volker Schlöndorff, der 1980 für „Die Blechtrommel“ mit dem kleinen Oskar den großen Oscar holte. 2003 folgte Caroline Link mit „Nirgendwo in Afrika“ und 2007 Florian Henckel von Donnersmarck für "Das Leben der Anderen", allesamt in der Kategorie „Bester nicht englischsprachiger Film“. Auffallend, dass die Academy sich gerade dann vom deutschen Filmschaffen angetan zeigte, wenn die Beiträge sich kritisch mit der Vergangenheit unseres Landes auseinandersetzen.

Wesentlich erfolgreicher als die Langversionen aus Deutschland schnitten insbesondere in den 90ern deutsche Kurzfilme mit immerhin vier Auszeichnungen ab.

Oscars für Technik Made in Germany

Was wäre ein Film wie Avatar ohne 3D-Technik, atemberaubende Special Effects und virtuellen Animationen? Hier sind die Entwickler und Erfinder gefragt. Und anders als deutsche Schauspielkunst stehen Ingenieursfähigkeiten aus „Germany“ in Hollywood seit eh und je hoch im Kurs. Die Findigkeit und Präzision deutscher Tüftler vor allen Dingen im Kameratechnik-Bereich waren der Academy bereits zahlreiche Auszeichnungen wert. Allerdings sind diese Auszeichnungen weniger glamourös und eine goldene Statue für die heimische Vitrine gibt es auch nicht zwangsläufig. Neben dem „Gordon E. Sawyer Award“, einem Ehren-Oscar für herausragende Einzelleistungen im wissenschaftlich-technischen Bereich kämpfen die Erfinder in drei Kategorien um Ruhm und Anerkennung. Am begehrtesten ist der „Scientific and Technical Academy Award of Merit“. Denn hierfür gibt es die bekannte goldene Oscar-Statuette und gefeiert werden darf gemeinsam mit den großen Hollywood-Stars und Sternchen. Etwas bescheidener zu geht es beim „Scientific and Engineering Award“, immerhin noch belohnt mit einer goldenen Plakette, in die die Oscar-Figur zumindest eingearbeitet wurde. Für die Gewinner des „Technical Achievement Award“ gibt es eine weniger prätentiöse Urkunde.

Der Nebelmann aus Hamburg

Einer der Preisträger für technische Entwicklungen war der Hamburger Erfinder Günther Schaidt. Geehrt wurde er für die Entwicklung eines ungiftigen Stoffes zur Produktion von Kunstnebel. Denn in den 80er Jahren boomten vernebelte Kulissen im Kino. Der junge Skywalker watete 1983 durch die nebligen Sümpfe des Planeten Dagobah, bei John Carpenters „The Fog – Nebel des Grauens“ wurde 1980 gleich eine ganze Stadt vom Nebel heimgesucht. Bis in die achtziger Jahre hinein war der „Nebel des Grauens“ oft auch traurige Realität am Set großer Produktionen. Denn der verwendete Kunstnebel auf Basis von Ölstoffen war nicht selten giftig und die Schauspieler klagten über Atemnot und Schwindelgefühle. Schaidt hatte bereits 1973 eine professionelle Nebelkanone entwickelt und damit den Markt revolutioniert. Statt giftiger Öle oder Trockeneis verwendete Schaidt ein Gemisch aus destilliertem Wasser und reinen Glykolen. Damit war er in der Lage, preiswerten, vor allen Dingen aber sauberen Nebel in großen Mengen zu erzeugen. Es sollte aber noch über zehn Jahre dauern, bis er 1984 zusammen mit der Firma Rosco Laboratories Inc für die Entwicklung seines verbesserten und vor allen Dingen ungiftigen Fluids für die Nebelerzeugung mit dem Scientific and Engineering Award ausgezeichnet wurde.

Nebel statt Rauch – elektrische Zigarette

Sicherlich ahnte Schaidt nicht, dass er mit seiner Erfindung vermutlich den Grundstein für ein Produkt legen würde, das heute für tausende von Rauchern eine echte Alternative zur Tabak-Zigarette darstellt. Schon in den 90er Jahren begannen Ingenieure, eine kleine Zigarettenattrappe mit Nebelerzeuger zu entwickeln und den künstlichen Nebel mit Aromen und Nikotin anzureichern. Ziel war es, eine saubere Alternative zur Tabakzigarette zu finden. Nach vielen Rückschlägen und Irrwegen kamen Mitte der 2000er Jahre die ersten brauchbaren Produkte auf den Markt. Inzwischen haben die sogenannten elektrischen Zigaretten eine erstaunliche technische Reife erlangt. Elektrische Zigaretten unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum von einer herkömmlichen Filterzigarette. Aber sie funktionieren ohne die Verbrennung von Tabak. Statt Rauch wird feiner Nebel erzeugt, der nur aussieht wie Zigarettenrauch. Die hierfür verdampfte Flüssigkeit basiert auf denselben Inhaltsstoffen wie das Fluid, das Schaidt seinerzeit den Oscar bescherte. Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu erzielen, wird die verwendete Flüssigkeit jedoch mit Aromen angereichert, die den Geschmack von Zigaretten verblüffend echt imitieren. In Deutschland findet das innovative Produkt immer mehr Anhänger. „Mit unseren elektrischen Vitaretten haben wir inzwischen vielen Rauchern eine wesentlich schadstoffärmere Alternative aufgezeigt“, freut sich Raimund Woitinek, Geschäftsführer des Marktführers VitaSmoke über den wachsenden Erfolg. Ironie des Schicksals: inzwischen hat die abgewandelte Form der Oscar prämierten Erfindung ebenfalls Hollywood erobert: immer häufiger werden Stars wie Leonardo di Caprio dort mit der elektrischen Zigarette gesichtet.

Bühnenreife Leistung – elektrische Zigarette rettet fliegenden Holländer

Wenn sich am 27. Februar am Pfalztheater in Kaiserslautern der Vorhang zur Premiere des „Fliegenden Holländers“ öffnet, wird auch ein unscheinbarer Nebendarsteller auf der Bühne zu sehen sein: eine elektrische Zigarette. In der romantischen Oper von Richard Wagner bewahrt die Treue einer Frau den fliegenden Holländer davor, bis ans Ende aller Tage auf einem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Auf der Bühne hingegen bewahrt eine elektrische Zigarette der Firma Vitasmoke den Hauptdarsteller Andreas Macco vor dem Rauchen einer Tabakzigarette.

Vitarette schützt Opernsänger

Im fliegenden Holländer, der romantischen Oper von Richard Wagner, wird der Titelheld am Ende durch die Treue einer Frau von seinem Fluch erlöst. Weniger romantisch fand Andreas Macco allerdings die Idee seines Regisseurs Stefan Tilch, den Holländer auf der Bühne eine echte Zigarette rauchen zu lassen. Macco ist Bass-Bariton und singt den Part des Holländers. Und er ist überzeugter Nichtraucher. Eine Zigarette zu rauchen kam für ihn nicht in Frage. Macco fürchtet vor allen Dingen die Wirkung des Nikotins. Denn schon nach nur wenigen Zügen kann das Nikotin zur Abhängigkeit führen. Auf den rauchenden Holländer wollte Regisseur Tilch aus dramaturgischen Gründen aber auch nicht verzichten. Also war guter Rat gefragt. Eddie Sanders, Leiter der Requisite am Pfalztheater, suchte im Theaterfundus vergeblich nach einer Alternative, die realistisch genug auf der Bühne wirkte. Beim Googeln fanden die Theaterleute unter www.vitasmoke.de dann jedoch die Rettung für den fliegenden Holländer: eine Vitarette.

Fliegender Holländer benebelt auf der Bühne

Die Vitarette ist eine elektrische Zigarette. Rein äußerlich unterscheidet sie sich auf den ersten Blick kaum von einer herkömmlichen Filterzigarette. Aber sie funktioniert gänzlich ohne die Verbrennung von Tabak. Statt Rauch wird Nebel erzeugt. Mit jedem Zug wird eine winzige Menge einer Flüssigkeit erhitzt und verdampft. Durch die Vermischung mit frischer Luft kondensiert der Dampft und „zerreißt“ in der kälteren Umgebungsluft in feinste Tröpfchen. Es entsteht ein feiner Nebel, der aussieht wie Zigarettenrauch. Die Energie für die Erhitzung kommt aus einem kleinen, wiederaufladbaren Akku im vorderen Teil. Selbst die Glut an der Zigarettenspitze wird bei jedem Zug mit einem aufleuchtenden LED-Lämpchen nachempfunden, so dass die Vitarette auf der Bühne täuschend echt aussieht. Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu erzielen, wird die verwendete Flüssigkeit mit Aromen angereichert, die den Geschmack von Zigaretten verblüffend echt imitieren. Dieses sogenannte „Liquid“ gibt es mit Nikotin, aber auch nikotinfrei. Für Andreas Macco kam natürlich nur die nikotinfreie Variante in Frage. Normalerweise findet die VitaSmoke GmbH ihre Kundschaft im Internet und über TV-Spots vor allen Dingen bei Rauchern, die schon fast alles versucht haben, um von der Zigarette loszukommen. Dass seine Vitarette nun in einer kleinen Statistenrolle bei der Aufführung des fliegenden Holländers im Pfalztheater glänzen kann, freut Raimund Woitinek, den Geschäftsführer der VitaSmoke GmbH gleich doppelt:

„Es ist toll, dass wir dem Pfalztheater mit unserer Vitarette ein wenig behilflich sein können“, sagt Woitinek sichtlich stolz und fügt verschmitzt lächelnd hinzu: „Aber es ist auch amüsant, dass wir einen Holländer mit einer harmlosen elektrischen Zigarette benebeln können“.

Zigarette aus dem Kühlschrank

Amerikanische Hotels ködern Kunden mit elektrischer Zigarette aus der Minibar

Für Raucher wird die Luft in den Vereinigten Staaten seit Jahren dünner. Rauchverbote an nahezu allen Orten drängen die Raucher immer weiter zurück. Inzwischen sind auch zahlreiche Hotels dazu übergegangen, ausschließlich Nichtraucherzimmer zu vermieten. Das Geschäft mit den nikotinbedürftigen Gästen wollten sich ein paar findige Hoteliers aber dennoch nicht verscherzen. Neben Spirituosen und Knabberzeugs beherbergt die Minibar im Zimmer als besonderen Service für Raucher nun auch elektrische Zigaretten.

Rauchen in der Öffentlichkeit ist in den USA verpönt. Aber nicht nur öffentliche Plätze sind fest in der Hand der Anti-Raucher Fraktion. Auch in vielen privaten Bereichen, in denen bis vor kurzem noch Rückzugsmöglichkeiten für die Nikotin-Junkies existierten, ist das Qualmverbot unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Der Trend zur rauchbefreiten Zone hat sich auch im amerikanischen Hotelgewerbe durchgesetzt. Hotelzimmer, in denen der Tabakkonsum noch gestattet ist, haben Seltenheitswert. Rauchverbote in Hotels haben einen handfesten kommerziellen Hintergrund: die Vermietung verqualmter Räume an nichtrauchende Gäste ist nahezu unmöglich geworden. Aber auch Brandschutzüberlegungen spielen eine wichtige Rolle. Glimmende Zigarettenkippen sind regelmäßig die Ursache verheerender Brandkatastrophen. So entkam der deutsche Tennisprofi Tommi Haas im Jahr 2004 bei einem Inferno in einem italienischen Luxushotel, bei dem drei Gäste starben, selbst nur knapp einer Katastrophe. Grund war eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe.

In den vom blauen Dunst befreiten Luftraum dringt nun ausgerechnet ein Produkt ein, das ursprünglich als gesündere Alternative zur Tabakzigarette entwickelt wurde, die sogenannte elektrische Zigarette. Neben der Minibar im Hotel erobert die elektrische Alternative auch andere Bereiche, in denen herkömmliche Zigaretten aus Nichtraucherschutzgründen längst ihren letzten Zug getan haben. Jüngstes Beispiel ist die Billig-Fluglinie Ryanair, die ihren nach Nikotin schmachtenden Fluggästen elektronische Ersatzzigaretten im Bordservice anbietet, wohl nicht zuletzt, um diese über den Wolken einigermaßen ruhig zu stellen. Auch erste Gaststätten und Restaurants sind dazu übergegangen, den Genuss der Ersatzzigarette zu gestatten, um so die rauchende Kundschaft anzulocken und das Rauchverbot auszuhebeln, da es sich streng genommen bei den Elektro-Zigaretten nicht um Rauchen handelt.

Dass elektrische Zigaretten mit wachsender Akzeptanz in öffentlichen Einrichtungen geduldet werden, liegt nicht zuletzt an der innovativen Technologie, die den Belästigungsgrad für unbeteiligte Mitmenschen auf nahezu null reduziert. Statt Rauch wird neutraler Dampf erzeugt, der schon wenige Zentimeter entfernt kaum noch wahrnehmbar ist und weder Geruchs- noch Aschespuren hinterlässt. Auf Tabakverbrennung wird gänzlich verzichtet. Im Inneren der elektrischen Zigarette wird stattdessen mit jedem Zug eine winzige Menge einer Flüssigkeit erhitzt. Der hierbei entstehende Druck „zerreißt“ diese Flüssigkeit in feinste Tröpfchen und setzt einen Zigarettenrauch-ähnlichen Nebel frei. Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu erzielen, ist das nachfüllbare Fluid mit Aromen angereichert, die den Geschmack von Tabakzigaretten verblüffend echt imitieren. Auch optisch sehen die Elektrischen ihren mit Tabak vollgestopften Vorbildern zum Verwechseln ähnlich. Selbst die Glut an der Spitze wird bei jedem Zug mit einem aufleuchtenden LED-Lämpchen nachempfunden.

Trotz der erstaunlichen technischen Reife des Produktes ist die elektrische Zigarette in Deutschland aber bislang noch weitgehend unbekannt bei Rauchern. Im Internet werden elektrische Zigaretten inzwischen zwar von einigen Anbietern angepriesen. Die meisten Shops vermitteln aber eher den Eindruck, als würden die Produkte von Mutti mal eben zwischen Bügelwäsche und der Zubereitung von Tiefkühlpizza für den Versand vorbereitet.

In einer unter Rauchern durchgeführten Studie kam heraus, dass etwa nur 1 Prozent aller Befragten jemals etwas von elektrischen Zigaretten gehört hatte. Wenn es jedoch nach der Vorstellung von Raimund Woitinek, dem Geschäftsführer der in Fürth ansässigen VitaSmoke GmbH geht, dann sind seine „Vitaretten“ bald in aller Munde. In TV-Spots betreiben Woitinek und seine Mitarbeiter des auf hochwertige E-Zigaretten spezialisierten Unternehmens Aufklärungsarbeit der ersten Stunde. „Bei fast 20 Millionen Rauchern in Deutschland, von denen die meisten mehr als nur einmal über das Aufhören nachgedacht haben, ist das Potential für unsere Vitarette enorm“, erläutert der freundliche Mann aus dem Odenwald. „In einer Stichprobe unter unseren Kunden haben wir bei mehr als drei Viertel der Befragten eine positive bis sehr positive Resonanz auf die Anwendung unserer Produkte bekommen“, freut sich Woitinek über den gelungenen Vermarktungsstart.

Von der Zigarette aus der Minibar nach amerikanischem Vorbild ist der vielgereiste Geschäftsmann allerdings nicht hundertprozentig überzeugt. „Unser Produkt ist immer noch sehr erklärungsbedürftig. Wie man die Cola aus der Minibar öffnet, wissen die Hotelgäste“, sagt Woitinek. „Bei der elektrischen Zigarette aus der Minibar hingegen hätte ich Angst“, fügt er lachend hinzu, „dass die Gäste aus Gewohnheit versuchen, das Ding anzuzünden.“

Ein bisschen Hollywood für jedermann: die elektrische Zigarette

Leonardo di Caprio tut es, Paris Hilton tut es und viele andere Hollywood-Promis tun es auch schon längst: sie rauchen elektrisch. Nun hat die in Fürth ansässige Firma VitaSmoke GmbH damit begonnen, die elektrische Zigarette auch hierzulande salonfähig zu machen.

Elektrische Zigaretten sind „in“ bei vielen Hollywood-Stars. Erst kürzlich versetzte der aus „Notting Hill“ bekannte Schauspieler Rhys Ifans, der für seinen schrägen Humor bekannt ist, die Passagiere eines Fluges von Los Angeles nach London in helle Aufregung, als er vom strikten Rauchverbot scheinbar unbeeindruckt genüsslich eine Zigarette über den Wolken paffte. Wie sich dann herausstellte, reiste der Hollywood-Star in Begleitung seiner geliebten elektrischen Zigarette, um den langen Flug rauch- und stressfrei zu überstehen.

Die Technologie der elektrischen Zigarette hat sich rasant entwickelt. Die ursprünglich klobigen, schweren Teile sind mittlerweile kaum noch von echten Zigaretten zu unterscheiden. Entwickelt wurde die Technik für über 20 Millionen $US, um Rauchern eine gesundheitlich weitaus weniger belastende Alternative zur herkömmlichen Zigarette anzubieten. Elektrische Zigaretten funktionieren ohne die Verbrennung von Tabak. Der große Vorteil: die normalerweise durch den Verbrennungsvorgang erzeugten bis zu 12.000 verschiedenen chemischen Substanzen fallen ebenso wenig an wie das Kondensat, das umgangssprachlich als Teer bezeichnet wird und sich hartnäckig in der Lunge festsetzt.

Statt Tabak zu verbrennen erhitzt eine Heizwendel im Inneren der elektrischen Zigarette eine winzige Menge einer Flüssigkeit (Aroma-Fluid). Dieses Fluid besteht im Wesentlichen aus Propylenglykol, einem Stoff, der auch bei Partynebel-Maschinen zum Einsatz kommt. Durch das Erhitzen verdampft das Fluid schlagartig. Der hierbei entstehende Druck „zerreißt“ die Flüssigkeit in feinste Tröpfchen , ein Zigarettenrauch-ähnlicher Nebel wird durch das Mundstück der elektrischen Zigarette freigesetzt.

Bis zum Vernebeln wird das Fluid in einer winzigen, mit Faserstoff gefüllten Kammer am Ende der elektrischen Zigarette, der sogenannten „Cartridge“, gespeichert. Der Faserstoff hält die Flüssigkeit fest, vergleichbar dem Prinzip der Farbe in einem Tintenstift. Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu simulieren, ist das Fluid mit Aromen angereichert, die den Geschmack bekannter Zigarettenmarken verblüffend echt imitieren. Im Angebot sind aber längst auch exotischere Sorten mit Vanille oder Mintgeschmack.

Auf das Nikotin müssen Raucher bei der elektrischen Zigarette trotzdem nicht verzichten. Zwar verkauft das Unternehmen VitaSmoke in Deutschland nach Angaben seines Geschäftsführers Raimund Woitinek inzwischen fast die Hälfte seiner Fluids in der nikotinfreien Variante, ganz auf die tägliche Nikotindosis scheinen Umsteiger zu Beginn aber dann doch nicht verzichten zu wollen – oder zu können.

Anders als herkömmliche Zigaretten werden elektrische Zigaretten mehrfach benutzt. Die Energie kommt aus leistungsfähigen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus, die ca. zwei Tage oder etwa dreißig Zigarettenlängen halten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Das Aroma-Fluid, das in der elektrischen Zigarette für Dampf sorgt, kann nachgefüllt werden, eine Füllung hält etwa 100 Züge, was mehr als 5 Zigarettenlängen entspricht.

Dass sich die elektrische Zigarette auch in Deutschland durchsetzen wird, daran hat das Team der VitaSmoke GmbH nicht den geringsten Zweifel: „Früher musste man auch ein qualmendes, rußendes Feuer anzünden, wenn man Licht in die Wohnung bringen wollte. Heute gibt es elektrische Glühbirnen oder LED-Lampen. Die sind heller, effizienter und weniger gefährlich“, lacht Raimund Woitinek.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die Elektrischen aus Hollywood aber dann doch noch. Zwar leuchtet eine eingebaute LED in der Spitze bei jedem Zug feuerorange auf und simuliert tapfer die Glut. „Aber man kann so oft ziehen, wie man will“, spöttelt VitaSmoke Neukunde Ulrich Nohn gut gelaunt, „die Dinger werden einfach nicht kürzer.“